Presse - SGV Serkenrode

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Presse

2017

In der August Ausgabe der SGV-Zeitschrift Kreuz&Quer wird der SGV Serkenrode mit einem ganzseitigen Artikel vorgestellt.

Nachzulesen im Internet unter https://sgv.de/kreuz-und-quer.html
Oder in dieser .pdf-Datei . Die Rechte liegen beim Herausgeber.





2016

Schmucke Wanderwegetafel


29.05.16/www.derwesten.de/Peter Plugge: Der Serkenroder SGV-Vorsitzende Alfons Henke präsentiert  mit seinen Vorstandskollegen die neue Wanderwegetafel.

Serkenrode. Die SGV Abteilung Serkenrode ist ein äußerst rühriger  Verein. Unter der Regie ihres Vorsitzenden Alfons Henke hat sich die  Mitgliederzahl von 18 im Jahr 2008 auf stattliche 50 erhöht, wobei neun  Mitglieder unter 35 Jahre alt sind. „Es gibt sogar zwei SGV-Babys“,  berichtet Henke stolz bei der Vorstellung der neuen Wanderwegetafel, die  am Landgasthof Schmitt-Degenhardt aufgestellt wurde.

„Die alte, rund 25 Jahre alte Tafel war morsch und musste bei  Bauarbeiten im November 2014 entfernt werden“, erklärt Alfons Henke, der  sich sofort um Ersatz bemühte. Von der Gemeinde Finnentrop erhielt er  das Kartenbrett, auf dem die sieben örtlichen, mit S1 bis S8 (S5 gibt es  nicht) bezeichneten Wanderwege mit Längen zwischen 1,6 und 8,3  Kilometern gekennzeichnet sind. Insgesamt beträgt das örtliche Wegenetz  31,1 Kilometer.

Das Holz für den schmucken Ständer, den Dachdecker Stefan Rüßmann  aus Ostentrop, der sein Lager in Serkenrode hat, gezimmert hat, wurde  vom Sägewerk Schmidt-Holthöfer aus Ramscheid gespendet, und der örtliche  Malermeister Dominik Feldmann nahm die Beschriftung vor. Natürlich  alles kostenlos oder gegen die obligatorische „Kiste Bier“. Jetzt können  sich Wanderer, die die Natur um Serkenrode erkunden und genießen  wollen, wieder vor dem Start an der neuen Wanderwegetafel informieren.




70 Jahre im SGV: Albert Schulte jetzt Ehrenmitglied

14.03.2016/Friedhelm Tomba: Wenn auch aus den Wanderungen im Laufe der Jahre Spaziergänge geworden: Der Mitgliedsausweis ist nach wie vor aktuell. Albert Schulte (86) gehört seit 70 Jahren dem Sauerländischen Gebirgsverein an. Der treue Wanderfreund bekam nun offizielles Lob vom Sitz des SGV aus Arnsberg. Alfons Henke hatte als Vorsitzender der SGV Abteilung Serkenrode neben Urkunde und Ehrennadel eine weitere Überraschung im Gepäck: Ab sofort wird Albert Schulte als Ehrenmitglied geführt. Ehrennadeln gab es auch für Reinhard Stiesberg (50 Wanderjahre) sowie für Gerda Kunert, Arnold Korte, Udo Kipar und Alfons Henke, die dem Verein 40 Jahre angehören.

Das Ergebnis der Jahreshauptversammlung spiegelt sich in umfangreichen Vorstandsänderungen wieder.  Christoph Bertels rückt für Arnold Korte als 2. Vorsitzender nach; Raimund Schulte übernimmt die Kassenführung. Zu Beisitzern wurden Andreas Bertels und Thorsten Schulte gewählt. Das Amt der Kassenprüfer übernehmen Anton Kersting und Richard Bertels. Werner Jostes wurde neuer Wegewart. Anton Kersting bleibt dem SGV als Wanderwart erhalten. Der gab seine Zusage zum „Job“ vor der Versammlung ab und wurde während eines Wanderurlaubs auf Mallorca in Abwesenheit gewählt.

Gleich zweimal erhielt Alfons Henke das Vertrauen der 49 Mitglieder: Der engagierte erste SGV-Mann führt die Serkenroder Abteilung als Vorsitzender und Schriftführer an. „Wir sind sehr glücklich, dass wir entgegen dem allgemeinen Trend junge Wanderer bei uns im Verein aufnehmen können.“ So konnte Alfons Henke 17 „Neuverpflichtungen“ in den Reihen der Naturfreunde aufnehmen.

Die werden bald ein „hölzernes Sofa“ aufstellen können. Die bequeme Sitzmöglichkeit stammt von der Gemeinde Finnentrop und wird voraussichtlich am "Linscheid" mit schönem Blick über das Dorf aufgestellt werden. Die Wandertafel der Abteilung wird derzeit erneuert: Das Holz wird kostenlos von Herbert Schmidt-Holthöfer geliefert und von Stefan Rüßmann zusammen gezimmert. Voraussichtliche Aufstellung der Wanderwegetafel am alten Standort beim Landgasthof Schmitt-Degenhardt erfolgt Anfang Mai 2016.

Ein Schmankerl am Rande lieferte Alois Reker ab. Die Frage von Arnold Korte, ob er weiterhin das Protokoll der Versammlungen führen würde, beantwortete er mit „zu Lebzeiten ja“.  



2014

Blutauffrischung für die SGV Abteilung

10.08.2014 | 13:49 Uhr   www.derwesten.de

Serkenrode. Wandern ist kein längst kein Seniorenhobby mehr. Ein gutes Beispiel dafür ist die SGV Abteilung Serkenrode. Ein Viertel ihrer Mitglieder ist jünger als 36 Jahre.

Die gute Nachricht: Trotz zahlreicher Angebote im Freizeitbereich belegen zahlreiche Studien eine ungebrochene, ja sogar wachsende Beliebtheit des Wanderns in der deutschen Bevölkerung. Die schlechte Nachricht: Gerade für viele Jugendliche wird Wandern als ein „Seniorenhobby“ angesehen.

Viele junge Menschen verbinden wandern im Verein mit Heimatmythos, Hüttenidylle, Wimpeln, Aufmärschen und überlebtem Liedgut. Das macht besonders den SGV Abteilungen in der hiesigen Region zu schaffen. Der Nachwuchs fehlt, die Abteilungen werden im Durchschnitt immer älter, und oftmals müssen sie mit anderen fusionieren oder gar ihre Tätigkeit einstellen.
Wir brauchen die Jugend

Der SGV Abteilung Serkenrode ist es gelungen, diesen Trend zu kippen. 32 Mitglieder zählt der Verein, doch acht von ihnen im Alter zwischen 24 und 35 Jahren, die sich dem Verein in den Jahren 2012 und 13 anschlossen, bilden den hoffnungsvollen Nachwuchs. „Als ich vor sechs Jahren den Vorsitz übernahm, waren wir gerade mal 18 Mitglieder“, erzählt Vorsitzender Alfons Henke. „Es kamen einige neue dazu, aber wir brauchten besonders die Jugend.“

Die meldete sich 2012. „Drei Burschen aus Serkenrode kamen eines Tages zu mir und fragten, ob sie dem SGV beitreten könnten. Was will man mehr, und wir haben den Beitritt nicht ganz auf dem Trockenen beschlossen“, so Henke. Einer der Jungen war Matthias Bertels. „Wir sind eine Clique und haben Spaß am Wandern und der Natur. Warum also nicht dem SGV beitreten?“ Das sieht sein Bruder Andreas Bertels ähnlich. „So konnten wir auch noch ein Verein im Ort unterstützen.“ Und sie brachten ihre Freunde und Freundinnen mit, die sich ebenfalls im SGV Serkenrode anmeldeten und sich seitdem aktiv in die Vereinsarbeit einringen.

So auch am Wochenende bei der Wanderung nach Obermarpe zum Backes auf Hof Henders. Sechs der acht neuen Mitglieder sind mit den „alten Hasen“ der Abteilung rund zwei Stunden gewandert. „Normalerweise machen wir mittwochs eine Seniorenwanderung, aber dann arbeiten die jungen Leute.
Viele Gründe für Mitgliedschaft

Wenn man sie behalten und für den SGV begeistern will, muss man auch Veränderung zulassen“, so Alfons Henke. „Daher haben wir die Wanderung auf den Samstag verlegt und die Resonanz bei Jung und Alt gibt uns recht.“

Eine der jungen Frauen ist Julia Dünnebacke. „Wandern in der Gemeinschaft ist etwas Schönes. Man hat viel Spaß unterwegs und auch am Ziel.“ Und für Sandra Wiethoff gibt es noch eine guten Grund: „Ich komme aus dem benachbarten Meinkenbracht und bin zugezogen. Die Mitgliedschaft im SGV bietet eine gute Möglichkeit, dazwischen zu kommen.“

Es gibt auch andere praktische Gründe. So suchte Thorsten Schulte ein neues Hobby: „Ich hab jahrelang Fußball gespielt und brauchte nach meiner Karriere als Kicker ein neues Hobby mit Bewegung.“ Karin Eickelmann fällt am Backes noch ein Argument für eine Mitgliedschaft im SGV ein: „Familienmitglieder zahlen nur die Hälfte des Jahresbeitrags. Das ist doch auch etwas. Vorsitzender Alfons Henke und seine Mitwanderer sind froh über das frische Blut in der Abteilung, denn der SGV wandert nicht nur, sondern hat weitere Aufgaben.

Mehr als „Nur“ Wandern

„Wir betreuen und sorgen für die richtige Markierung von sieben Wanderwegen mit rund 35 Kilometer und einem Zuweg zum Sauerland Höhenflug. Dann kommt am ersten Novemberwochenende ein IVV Wanderung hinzu, die betreut und organisiert werden muss. Da freuen wir uns über jede helfende Hand.“ Doch neben der Arbeit freuen sich die jungen Erwachsenen besonders auf das erste Novemberwochenende. Dann ist Grünkohlessen angesagt. Natürlich in großer Runde mit viel Spaß.

Barbara Sander-Graetz

Blutauffrischung für die SGV Abteilung | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-attendorn-und-finnentrop/blutauffrischung-fuer-die-sgv-abteilung-id9684884.html#plx1492913697





2011

Serkenrode, April 2011  / Text&Foto: F. Tomba

Serkenrode. (mt) Auch wenn sich nur 23 Namen in der Mitgliederliste wieder finden: Die SGV -Abteilung Serkenrode ist ein sehr aktiver Verein. Wer durch das Frettertal wandert, nimmt die Annehmlichkeiten der agilen Einsatztruppe gerne entgegen: Fast 50 Ruhebänke laden zum Verweilen ein. Alfons Henke legt als Vorsitzender selbst Hand mit an und sorgt mit dem „Bankexperten“ Alberto Tomba für gepflegte Ruhemöglichkeiten.

Auf der Jahreshauptversammlung der SGV`ler wurden auch die Auszeichnungen der Wanderwege, insbesondere die Zuführung zum Sauerländer Höhenflug positiv hervorgehoben. Einen ganz anderen Höhenflug hatte die Abteilung vor 60 Jahren. Damals trat Günter Kunert (83) in den Verein ein und sorgte für eine echte Blütezeit. Für den naturverbundenen SGV-Veteran ging es nicht nur um Ausflüge in Mutter Natur. Kontakte wurden geknüpft, Freundschaften gepflegt. Gleichzeitig gründete der Mann aus Thüringen Musik- Tanz – und Gesangsgruppen und begeisterte damit vor allem die Jugend für die Ideale des SGV.

Kein Deutscher Wandertag ohne Günter Kunert. Besondere Erinnerungen haften am Deutschen Wandertag von 1953. „Wir sind damals von Serkenrode mit dem Fahrrad bis nach Neustadt in die Pfalz gefahren.“ Nun gab es für das Geleistete sichtbaren Dank: SGV-Chef Alfons Henke überreichte Kunert (seit 2008 Ehrenvorsitzender) Ehrenurkunde und Goldene Anstecknadel.


Foto: Günter Kunert wurde für seine Verdienste im SGV von Alfons Henke ausgezeichnet




"Zeit der glücklichen Zeit!

Serkenrode, 30.03.2011 02:15 Uhr / Text&Foto: F. Tomba, Sauerlandkurier

Für Günter Kunert (83) stand der SGV stets im Mittelpunkt. Erste organisierte Wanderungen unter­nahm der Naturliebhaber im "Thüringer Waldverein." Nach seiner Flucht aus der damaligen DDR fand er im Sauerländischen Gebirgsverein eine neue Heimat.

Vor 60 Jahren trat er in die SGV-Abteilung Serkenrode ein. Auf der Jahreshauptversammlung der 23 unermüdlichen Mitglieder konnte Alfons Henke dem langjährigen Vorsitzenden, der sich seit 2008 Ehrenvorsitzender nennen kann, eine Urkunde überreichen. "Es waren wunderschöne Zeiten."

Für Günter Kunert stand der SGV nicht nur für Ausflüge in Mutter Natur. 200 Wimpel aus ganz Deutschland Kontakte wurden geknüpft, Freundschaften gepflegt. Über 200 Wimpel von SGV- Abteilungen aus der ganzen Republik zeugen von gelebten, freundschaftlichen Beziehungen. Kein Deutscher Wandertag ohne Günter Kunert.

Besonders gerne erinnert sich der Geehrte, der stets auf Unterstützung von Ehefrau Gerda bauen konnte, an den Deutschen Wandertag von 1953. "Wir sind mit dem Fahrrad bis nach Neustadt in die Pfalz gefahren." Wie vielerorts, hat mittlerweile auch die SGV- Abteilung in Serkenrode große Nachwuchsprobleme. Vor neun Jahren nahm die "Ü 60" Generation das Blatt in die Hand und hauchte den müden Wandergesellen durch Seniorenwanderungen neues Leben ein.

Was Günter Kunert mit Alfons Henke und Anton Kersting begann, hat auch heute noch jeden ersten Mittwoch im Monat Bestand. Leider kann das "SGV-Urgestein" nicht mehr aktiv an den Ausflügen teilnehmen. "Gesundheitliche Gründe lassen das leider nicht mehr zu."

Doch der Mann, der zwischen 1950 und 1965 als Leiter von Musik- Tanz- und Gesangsgruppen für eine wahre Blütezeit im SGV sorgte, kann auf sichtbare Erinnerungen zurückgreifen.
Im Keller seines Wohnhauses zeugen unzählige Fotos, Plakate, Anstecknadeln und Wandergegenstände von der "Zeit der glücklichen Zeit." Mittendrin der große Wanderstab und über 200 Wimpel von befreundeten Wandergruppen.

Kunert: "Es wäre schön, wenn die Jugend den SGV neu entdecken würde. Wandern in Gemeinschaft kennt kein Alter."



2007

Grünkohlessen und viele Wanderungen durch die Natur

Finnentrop, 18.11.2007 00:00 Uhr (toby ) www.sauerlandkurier.de

Nach der Wanderung freuten sich alle auf das Grünkohlessen. Serkenrode. (toby)
Papier ist geduldig. Vor über 70 Jahren wurde das Gründungsprotokoll der SGV- Abteilung Serkenrode angefertigt. 31 naturverbundene Mitglieder legten damals den Grundstein für eine lange Wanderzeit. Die Blütezeit lag zwischen 1950 und 1965, danach meldete sich der Herbst des Zusammenschlusses an. Wie vielerorts, hat auch die SGV- Abteilung in Serkenrode große Nachwuchsprobleme.

Vor fünf Jahren nahm die "Ü 60" Generation das Blatt in die Hand und hauchte den müden Wandergesellen neues Leben ein. "Wir sind eine fröhliche Gruppe, die gerne draußen in der Natur ist." Günter Kunert (79) führt die Gruppe jeden ersten Mittwoch im Monat als Vorsitzender durch Wind und Wetter. Der Vorstand um den engagierten SGV-Mann ist immer mit auf Tour: Alfons Henke (2. Vorsitzender), Gerda Kunert (Schriftführerin und Kassiererin) und Anton Kersting (Wegewart) kennen und lieben das Sauerland nicht nur von der kulturellen Seite. Den ergrauten Wanderfreunden ist auch die kulinarische Seite wohl bekannt. Mal zieht es die Männer und Frauen, die regelmäßig Gäste aus anderen Ortschaften als Mitwanderer in ihren Reihen begrüßen können, zum Brot backen nach Obermarpe, dann zum Waffel essen nach Fehrenbracht.

Kulturelles und Kulinarisches

Ein Mal in Monat klingt der Wandertag an der frischen Luft in geselliger Runde - und der damit verbundenen Verköstigung - harmonisch aus. Höhepunkt der "Wanderstrecke a la Carte" ist das Grünkohlessen im November im Landgasthof Schmitt-Degenhardt. Das Wintergemüse wurde mit schmackhaftem "angereichert" und sorgte für einen leckeren Schmaus. Das Vorstandsquartett und das wandernde Volk ließen es sich nach einem langen Gang durch die Wälder in gemütlicher Atmosphäre so richtig gut gehen. Dem Nachwuchsmangel zum Trotz: Die Vereinschronik der SGV-Abteilung kann am Ende des Jahres zwölf Seniorenwanderungen mit mehr als 200 Teilnehmern aufnehmen.


 
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